Kennenlerntage in Bad Essen

Vor den Herbstferien war es endlich soweit: Die Fünftklässler starteten in ihre lang ersehnte Kennenlernfahrt. Ein großer Reisebus wartete darauf, die Schüler sowie die beiden Klassenlehrerinnen Eila Hillen und Marietta Vortkamp in das Haus Sonnenwinkel nach Bad Essen zu fahren. Am ersten Tag war auch unsere Schulsozialarbeiterin Tanja Flade mit dabei.

Nach einer halbstündigen Fahrt wurden wir ganz herzlich im Haus Sonnenwinkel mit einem leckeren Frühstück empfangen. Gut gestärkt machten wir uns dann zu Fuß auf den Weg zum Spielplatz in Bad Essen. Nach einem spannenden Waldspaziergang kamen wir am Spielplatz an. Dort wurde getobt, gespielt und der Vormittag verging wie im Flug.

Kooperation mit "Games and Ropes" 

Im Haus Sonnenwinkel erwartete uns nach der Rückkehr ein leckeres warmes Mittagessen. Anschließend war Zeit für eine kleine Pause machen, bevor am Nachmittag das Programm mit „Games and Ropes“ aus Kalkriese startete.  Gemeinsam mit den Teamern starteten wir ein Kennenlernspiel mit beiden Klassen, um uns auch klassenübergreifend besser kennenzulernen. Danach ging es klassenweise in verschiedene Workshops. Die Klasse 5b stärkte den Zusammenhalt durch verschiedene Kooperationsspiele und probierte sich dann im Bogenschießen aus. Dies machte den Schülern sehr viel Spaß und die Erfolgserlebnisse waren deutlich zu erkennen. Auch die 5a startete mit Kooperationsübungen. Dabei war ganz schön viel Mut gefragt, da die Schüler über Stöcker laufen und einander vertrauen mussten. Nachdem das geschafft war, durften sie gemeinsam eine Rakete aus einer Colaflasche und einer Luftpumpe bauen. Das brachte uns alle ganz schön zum Staunen. Wahnsinn, was aus solchen einfachen Materialien alles hergestellt werden kann.  

Nach einer kurzen Trinkpause wechselten dann die Klassen ihre Workshops, sodass jede Klasse einmal Bogenschießen und einmal eine Rakete bauen konnte.

Um 18 Uhr gab es dann noch ein gemeinsames Abendessen, bevor wir uns auf den Weg zurück nach Melle machten. Auf der Rückfahrt wurde dann laut gesungen und es war keine Spur von Müdigkeit zu erkennen. Alle freuten sich auf den kommenden Tag, an dem es wieder zum Haus Sonnenwinkel ging!

Geduld, Mut und Vertrauen

Pünktlich starteten wir auch am Freitag nach Bad Essen. Diesmal war unsere Schulsozialarbeiterin Elena Sandfort mit dabei und auch unser Förderschullehrer Thomas Klaas kam zu Besuch. Im Haus Sonnenwinkel wartete bereits wieder ein leckeres Frühstück und danach startete schon direkt unser Programm. Während die Klasse 5a mit den Teamern von „Games and Ropes“ sowie Eila Hillen und Elena Sandfort sich an der Schmiedestation ausprobierte, machte sich die Klasse 5b mit Marietta Vortkamp, Thomas Klaas und zwei Teamern auf den Weg in den Wald zum Niedrig- und Hochseilgarten.

Zuerst durfte sich die Klasse 5b gemeinsam durch den Niedrigseilgarten-Parcours kämpfen. Nachdem dies gelungen war, teilten die Teamer die Klasse in Kleingruppen auf. Nach der Einweisung und dem Anlegen von den Klettergurten ging es für die Schüler in waghalsige Höhen. Dabei wurden sie immer von jeweils drei Mitschülern gesichert. Das kostete sehr viel Mut und erforderte andererseits ebensoviel Vertrauen! Die Schüler zeigten Durchhaltevermögen sowie Motivation und ließen die Lehrer staunen.

An der Schmiedestation stand zunächst die Sicherheit im Vordergrund. Alle Schüler bekamen eine Schmiedeschürze, eine Schutzbrille sowie Handschuhe. Nach einer Einweisung durften die Schüler in Kleingruppen an je drei Schmiedestationen ihr Können unter Beweis stellen und wurden dabei von den Teamern gecoacht. Es war viel Geduld und Ausdauer gefragt. Zum Schluss hatten aber alle Schüler ein super Ergebnis und waren sehr stolz.

Zufrieden, aber niemals müde

Nach einem weiteren tollen Mittagessen tauschte das Programm, sodass die Klasse 5a sich im Klettergarten ausprobierte und die Klasse 5b gemeinsam schmiedete. Vor dem Abendessen, das wir auf der Terrasse in der Abendsonne einnahmen, nutzten einige Schüler die Zeit, um gemeinsam Fußball zu spielen oder um eine Sandburg zu bauen. Auch nach diesem langen anstrengenden Tag drehten die Schüler im Bus noch einmal auf- wieder war keine Müdigkeit zu erkennen. Nach dem Wochenende kam von allen Schülern eine positive Resonanz und sie erzählten mit strahlenden Augen von ihren Erlebnissen.

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