"Ski Team 2014": Gelacht und gelernt im Schnee von St. Jakob

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz Puschelohren schnell: Jan Depenbrock (9a) beim Slalom

 „Leistung macht Spaß“ war auch das Motto der Skifreizeit 2014. Dafür hat die Ratsschule das Après-Ski neu erfunden: Nach den Übungseinheiten auf der Piste richteten die begleitenden Lehrer drei Themenabende mit den Schwerpunkten Deutsch, Mathematik und Englisch aus. Mehr dazu im Bericht mit großer Bildergalerie.


Bildergalerie unten.

Die Empfehlung für das Skigebiet kam vom Vorsitzenden des Förderkreises Alfred Komesker. Er ist seit Jahrzehnten zu Gast im Osttiroler Örtchen St. Jakob und hatte dem Organisationsteam die Region schmackhaft gemacht.

Enttäuscht wurden weder Lehrer, Schüler noch die begleitenden Eltern. Schon während der Anreise durch Tirol wurde beim Blick aus den Busfenstern deutlich: Viele anderen Gebiete waren auf Kunstschnee angewiesen. In St. Jakob, das einige hundert Meter höher liegt, gab es mehr als genug Naturschnee. In der Vorwoche musste das Tal wegen der Schneemassen sogar geschlossen werden. Die Ratsschule hatte also mit der Komesker-Empfehlung alles richtig gemacht.

Wie hoch die Schneeauflage tatsächlich ist, merkten die Teilnehmer am ersten Tag bei der Wanderung zum Skiverleih durch eine traumhafte Winterlandschaft. Das große Informationsschild mit am Wegesrand reichte den Ratsschülern bis zum Knie.

 

Metank und Förderkreis unterstützen

Die Anfänger unter den insgesamt 43 Teilnehmern waren an vier der sechs Skitage an einem Kurs mit professionellem Skilehrer unterwegs. Zwei Tage bezahlten sie das Honorar selbst, jeweils einen Tag spendierten die Firma Metank und der Förderkreis. Der Förderkreis war es auch, der für die Sieger des Parallelslaloms professionelle Leibchen mit den Logos von Förderkreis und „Ski Team“ bereitstellte.

 

Differenzierung auf der Piste als Erfolgsmodell

Das Rennen richten die Lehrer und Eltern für die Schüler am letzten Tag aus. Bei traumhaftem Sonnenschein setzte Freddy Lübbert (9d) die von Metank gestifteten Slalomstangen. Als Rennpiste hatte die Betriebsleitung des Skigebiets den Ratsschülern die mittelschwere „rote Drei“ mit dem Ziel am Weißspitzlift zugeteilt. Eine durchaus anspruchsvolle Variante, die besonders in der Konkurrenz der „Könner“ zum knappsten Finale aller Skifreizeiten der Ratsschule führte. Dort siegte Timon Kuhlmann (9a) vor Jonas Wöldecke (8a). Sieger der Fortgeschrittenen wurde Justin Mischnick (10b). Bei den Anfängern gewann Marcel Hülk (8d). Besonders überraschten alle Anfänger. „Die fuhren nach einer Woche alle mit herrlich paralleler Skiführung“, schwärmte Lehrerin Marion Neumann, „so einen enormen Lernfortschritt hatten wir noch nie“. Ihr Kollege Benjamin Rothkehl erklärte: „Es hat sich voll ausgezahlt, dass die Schüler von Beginn an in Gruppen mit unterschiedlicher Leistungsstärke eingeteilt wurden. So können wir besser auf die individuelle Lernentwicklung eingehen. Und die guten Fahrer sind sonst von den langsameren Schülern schnell genervt. Das ist wie im normalen Unterricht.“ Nach der Mittagspause streiften die Lehrer den Siegern unter dem Applaus aller Teilnehmer an der Brunnalm die Leibchen des Förderkreises über.

 

Kult: Die „Almdudler“-Skirallye

Sie beginnt an einem Abend mit der Modenschau, am Tag darauf endet sie mit etwa acht Stationen, die von den Schülern im Skigebiet angefahren werden müssen. Die Aufgaben der Skirallye sind mal knifflig, sportlich herausfordernd, lehrreich oder einfach nur lustig. In 2014 siegten die „Ski-Rowdys“ mit Simon Lindemann (8d), Lisa Barkmeyer (9a), Laura Weber (H10c), Jonas Wöldecke (8a) und Henning Hollmann (7b).

 

Am Tag auf dem Ski, am Abend das Mathe-Buch

Für die drei „Themenabende“ Mathematik, Deutsch und Englisch hatten die Fachlehrer aus Deutschland allen Skifahrern Aufgaben vorbereitet. Bevor die Schüler den Gruppenraum betraten, gaben sie ihre Mobiltelefone an die begleitenden Eltern ab. Dieses Prinzip wirkte auch an den regulären Spielabenden. Die heutige Schülergeneration kann sich tatsächlich noch für „Stadt-Land-Fluss“ und andere Gesellschaftsspiele begeistern, sie hatte Spaß wie draußen auf der Skipiste. Der Termin und Ziel für 2015 stehen jedenfalls schon fest. Vom 13. bis 20. Februar geht es ganz nah an die Grenzen zu Italien ins österreichische Nauders am Reschenpass.

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