Was sind das für Klebebänder?

An Scheiben und Wänden im Schulgebäude kleben bunte Bänder. So manche konnten damit erst nichts anfangen. Die Klebestreifen sind ein Projekt der Klasse 9c. Unter Leitung von Lehrerin Vanessa Harvey entstanden diese Bilder. Unser Reporter Niels Grieger (7b) ist zwar kein Kunstexperte, ihm gefallen aber die mit „Tape Art“ verschönerten Gänge.

 „Bitte nicht abreißen“ lautet es auf einem Schild über weißen Klebebändern. Diese Kunst-Baustelle soll ein Diamant werden. Noch sieht es ein bisschen aus wie Tesa-Rückstände.

Mehrere Wochen bereitete sich die 9c auf die Tage vor, an denen sie ihre Ideen verwirklichen konnten. Immer am Donnerstag trafen sich die Schüler in der fünften und sechsten Stunde mit Harvey im Kunstraum.

Insgesamt brauchte die Klasse drei Wochen um die „Tape Art“-Bildnisse fertigzustellen. Unter den Kunstwerken sind einige lustige Ideen. Inspiration haben sie sich bei „Tape Art“-Gruppen geholt. Ein Beispiel ist die „Klebebande Berlin“.

Im Gebäude der Ratsschule hängen 13 Bilder. Für die Frage, warum die meisten Bilder an Scheiben installiert wurden, ist Vanessa Harveys Antwort: „Die Bänder kleben besser an Fensterscheiben als auf den Wänden. Durch die neue Farbe an den Wänden halten sie nicht ideal.“ Die Vorteile gegenüber Graffiti seien, dass sie schneller geklebt werden können und dass sie keinen komischen Geruch erzeugen. „Außerdem können wir die Bilder ohne Probleme entfernen.“

Die Schüler verbrauchten 30 Rollen, die entweder einseitig oder doppelseitig bedruckt sind. Die Gesamtkosten für das Material betragen 20 Euro. “Vielleicht wiederhole ich das Projekt schon im nächsten Halbjahr mit einer anderen Klasse und neuen Motiven“, freut sich Vanessa Harvey schon jetzt.

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