Mit „Nemo“ und „Dorie“ in der Pausenhalle

Noch steht eine Leiter in der Unterwasserwelt. Ganz oben hält sich Josephine Littek mit einer Hand fest, mit der anderen malt sie einen Kugelfisch auf die kahle Wand. Die Szenerie zur Verschönerung der Pausenhalle ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaften „Wandmalerei“ und „Aquaristik“.

Klar, mit dem Touristenziel „Sea World“ wird die Unterwasserwelt der Ratsschule nicht mithalten können. Aber die ist auch nicht der Maßstab. Doch seit Jahren ziehen die Glasbecken der „AG Aquaristik“ von Schulleiter Ludger Jansen die Schüler in Pausen und Biologieunterricht an.

Meeresatmosphäre auf die Hintergrundwand bringen nun Lina Hülsmann, Sarah-Michelle Lehradt, Viktoria Lemke, Josephine Littek, Pia Kockläuner, die Geschwister Dominik und Leonie Proch sowie Samantha Raabe mit ihren Malereien.

Ausgerechnet den giftigen Kugelfisch hat sich Josephine ausgesucht. „Der sah in der Vorlage so farbenfroh aus“, schwärmt die Zehntklässlerin. Mitschülerin Samantha hat sich für den Paletten-Doktorfisch „Dorie“ aus dem Film „Findet Nemo“ entschieden. Den Titelhelden des Blockbusters malt Viktoria.

Vorlagen für die Fische fanden die Ratsschüler im Internet. Mit einem Overheadprojektor projizierten sie die Umrisse auf die Fläche. In der ersten Sitzung zeichneten sie die Ränder nach. In den beiden nächsten Wochen malten sie die Fische dann farbig aus. Das haben sie nun geschafft und die Mitschüler lobten die Werke bereits.

Jeden Mittwoch treffen sich die Ratsschüler der Arbeitsgemeinschaft mit Konrektor Johannes Kollwitz und wollen an diesem Projekt weiterarbeiten. In den nächsten Sitzungen gestalten sie das weitere Leben im Meer. „Wasserpflanzen und Blubberblasen kommen hinzu“, sagt Pia. Auf das Thema „Müll im Meer“ verzichten sie bei der Malerei aber, denn es soll alles schön aussehen. Tristesse strahlt die Immobilie in Trägerschaft der Stadt Melle ja zur Genüge von selbst aus.

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