Qualitätssiegel „Sportfreundliche Schule“ erhalten

Die nächste Auszeichnung für die Ratsschule: In der Pausenhalle waren alle 362 Schüler angetreten, als Dezernent Frank Andreas von der Landesschulbehörde die Beförderung zur „Sportfreundlichen Schule“ aussprach. Unsere Lehrer scheuten die Zertifizierungsbürokratie nicht und führten bei der Bewerbung ein seit Jahren bestehendes Angebot auf, das ganz ohne sogenannte „Sportklassen“ auskommt.

Für die Jugendlichen war es eine Umstellung. Nach den Herbstferien verschwand der beliebte Eistee aus dem sonst hochwertigen und attraktiven Sortiment der Cafeteria, denn ein gesundes Frühstücksangebot ist Bedingung für die Zertifizierung. „Erst moserten einige. Aber seit wir die süße Plörre verbannt haben, bringen unsere Schüler immer öfter Wasser in Mehrwegflaschen mit“, beobachteten die Sportlehrer Katharina Strob und Benjamin Rothkehl. Sie sind die zuständigen Fachleiter an der Ratsschule und haben die Umsetzung der insgesamt 30 Kriterien für die „Sportfreundliche Schule“ vorangetrieben.

Viel Neues mussten sie nicht auf den Weg bringen. Bei der Verleihung hob der Fachberater für den Sportunterricht an der Landesschulbehörde, Wolfgang Orth, hervor, dass die Ratsschule schon seit acht Jahren Skifreizeiten mit Zielen in Österreich, Südtirol und nun in der Schweiz anbiete. Weiter lobte Orth den Wahlpflichtkurs „Schwimmen“ im Jahrgang 6 und den Sieg mit der Fußballmannschaft beim NFV-Cup. „Das Turnier gewinnen meist die Gymnasien. Aber Ihr habt das auch geschafft“, so Orth. Auch Partnerschaften mit örtlichen Vereinen pflegt die Ratsschule.

„Die Zusammenarbeit mit euch ist mir eine Herzenssache“, rief der schulfachliche Dezernent Frank Andreas den jubelnden Ratsschülern zu. „Die Urkunde ist zwar nur ein Stück Papier, aber da steckt viel Engagement eurer Lehrer drin. Ihr seid eine tolle, starke und längst nicht nur sportfreundliche Schule.“ Strob und Rothkehl bedankten sich bei den Kollegen der Landesschulbehörde mit zwei personalisierten „Ehrentassen“ des Ski-Teams der Ratsschule.

Erst im September hatte der Kultusminister die Meller als „Digitale Schule“ ausgezeichnet und für das Konzept im Bereich Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik den Status „MINT-freundliche Schule“ verlängert. „Die Siegel sind für uns mehr als nur Schmuck in der Pausenhalle. Sie sind Verpflichtung zugleich, den hohen Anforderungen weiterhin gerecht zu werden und sie noch auszubauen. Das gelingt uns gerade mit den iPad-Klassen exzellent“, freut sich Schulleiter Ludger Jansen.

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