Ratsschüler gestalten Volkstrauertag mit

Bei der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag im Meller Heldenhain riefen in diesem Jahr Rika Specht (R9a) und Daniel Reimche (R9b) zu Spenden für die Kriegsgräberfürsorge auf. Gemeinsam mit dem Hauptamt der Stadt Melle organisiert Ortsbürgermeisterin Gerda Hövel (CDU) jedes Jahr die Gedenkveranstaltung.

 

In diesem Jahr weinte der Himmel einmal nicht am Volkstrauertag. Auch Ratsschüler gestalteten die Veranstaltung mit. Im Grönegau übernehmen seit Jahrzehnten die Ratsschüler die Sammlung für den Volksbund. Daniel berichtete über die Arbeit des Volksbundes. „Vor ein paar Tagen weihten Bundespräsident Steinmeier und der französische Präsident Macron einen Erinnerungsort auf dem historischen Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs am Hartmann-Willerkopf ein“, so Daniel, „dort verloren im Ersten Weltkrieg 30.000 deutsche und französische Soldaten ihr Leben. Der Volksbund unterstützt dieses Projekt auch mit ihren Spenden“. Im Oktober habe der Umbettungsdienst im russischen Orel einen neuen Friedhof angelegt.

Gerda Hövel bezeichnete den Volkstrauertag als angemessen, den Opfern der Kriege und Gewaltherrschaft zu gedenken. In besonderer Verbundenheit geschehe das „mit den Opfern aus unserer Stadt“. Ein geistliches Wort sprach die Gemeindereferentin der St.-Matthäus-Gemeinde, Monika Walbaum. Abordnungen des Reservistenverbandes, der Bürgerschützen, des Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerkes waren in Uniformen rund um den Heldenhain angetreten. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Bläsergruppe des Gymnasiums und die „Liedertafel Altenmelle“.

 

Vaterunser und Nationalhymne

Ratsschülern Rika Specht erinnerte an die fünf Kreuze im Logo des Volksbundes, das auch auf den Spendendosen abgebildet ist. Die Kreuze seien „zugleich größtes Geschenk und Zuversicht, denn durch den Tod von Jesus am Kreuz kann er uns alle in das ewige Leben führen“. Darum gebe es noch etwas viel wichtigeres als Spenden: „Wir können jeden Tag für die Bewahrung der vielen Soldaten in den weltweiten Friedenseinsätzen beten.“

Was für ein herrlicher Sonntagmorgen: Die Ratsschüler sprachen mit den rund 120 Besuchern erst das „Vaterunser“, zum Abschluss sangen alle in Begleitung der Bläsergruppe des Gymnasiums die Nationalhymne.

Im Anschluss legte Gerda Hövel in Gedenken an Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg am „Kreuz des Ostens“ einen Kranz nieder. Etliche Besucher kamen noch mit den Ratsschülern ins Gespräch und warfen Spenden in die Sammelbüchsen. Der Vorsitzende der Meller Bürgerschützen, Hans Wedegärtner, lobte: „Euer Vortrag hat mich sehr bewegt.“

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