Schüler füttern, Fische futtern - Aquaristik AG

Die Aquaristik AG von Ludger Jansen hat in diesem Halbjahr nur eine Anmeldung erhalten. Lohnt sich so eine Arbeitsgemeinschaft überhaupt noch? Können zwei Personen die Fische in fünf Aquarien versorgen? Kjell Calic aus der Klasse 5a macht gerne mit. Unser Reporter Niels Grieger (7b) berichtet.

Beim ersten Termin der Aquaristik AG nach den Sommerferien zeigte Schulleiter Jansen dem interessierten Quel, wie der Wasserwechsel mit der von ihm gebauten Pumpe funktioniert. Die Pumpe besteht aus einem alten Gestell, auf das er einen großen und einen kleinen Kanister gestellt hat. Den Schlauch hat er an einem Ende mit einer Pumpe versehen die an eine Batterie angeschlossen ist. Schulleiter Jansen hatte bei seiner Pumpe entdeckt, dass wenn keine Kappen auf den Verbindungen stecken, sich die Batterie entlädt.

Um das Wasser zu wechseln müssen die Schüler erst die zwei Kanister mit Aquariumwasser füllen. Die schieben sie dann zum Abfluss auf „Schulhof 2“um die Kanister auszuschütten. Danach geht es in den Biologievorbereitungsraum. Dort befüllen die Schüler die Kanister mit frischem Wasser. Der Vorbereitungsraum ist zugleich so etwas wie der Lagerraum der Aquaristik AG. Zunächst kommt eine blaue Flüssigkeit in die Kanister, anschließend das frische Wasser. Zurück an den Aquarien wird das Wasser durch eine Pumpe in die Becken gebracht.

Mit einer Spezialschere kann Kjell schon Algen bearbeiten. Damit füttert der Fünftklässler die Fische. Kjell darf etwas, das keinem anderen Ratsschüler erlaubt ist: Er kann in das Chefbüro von Ludger Jansen gehen und holt von dort das Fischfutter. Eine Prise davon lässt er auf das Wasser fallen. Das Futter braucht einen Moment, bis sich die ersten Fische danach schnappen. Andere Fische sind fauler. Sie bleiben einfach auf dem Boden des Aquariums und warten bis das Futter nach unten sinkt. Eine andere Fischart frisst die Algen von den Objekten im Wasser oder von den Fensterscheiben. Außerdem brauchen die Fische CO² um unter Wasser auszukommen. Dafür steht in einem Aquarium eine Art „Pilz“ um CO² ins Wasser zu bekommen. Zur Zeit leben vier Fischarten in den fünf Aquarien. Darunter sind Mollys, Barsche, Guppys und Welse. Einige der Fische sind ein bisschen scheu, weshalb sie sich verstecken wenn eine Person am Aquarium vorbei geht.

Der „Kampffisch“, der mit anderen Fischen an einem Montag in Plastikbeuteln mit Wasser zu den Aquarien gebracht wurde, ist auf einmal verschwunden. „Vermutlich starb er, weil die Wassertemperatur zu hoch war. Im Sommer ist das Wasser wärmer als sonst geworden, da wir es noch nicht kühlen können“, sagt Jansen.

Die Gestaltung der Aquarien ist der AG sehr gelungen. Sie haben einen Krug in ein Aquarium gelegt. Ein paar Steine, Stöcke und Algen macht alles noch ein bisschen schöner. Ludger Jansen kam auf die Idee, Aquarien in der Schule aufzustellen. Er hatte auch die Idee zur Kooperation mit dem bekannten Meller Unternehmen „Tetra“, das Fischfutter für Zierfische herstellt und Freunde der Aquaristik in der ganzen Welt berät.

 

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