Auftakt zur „GenerationenWerkstatt“ bei Solarlux

„Das sieht hier ein bisschen wie bei ‚Transformer’ aus“, erklärte Solarlux-Personalleiter Oliver Neils den riesigen Roboter im Hochregallager. Mit einer Betriebsführung eröffnete er an der Seite des Vorsitzenden der „Ursachenstiftung“, Johannes Rahe“, die nächste „GenerationeWerkstatt“ für Ratsschüler. Bis Dezember werden fünf Jungs in den Werkstätten von Solarlux mehrere Insektenhotels bauen.

 Neils stellte gleich zu Beginn unmissverständlich klar: Am wichtigsten ist die Sicherheit aller Mitarbeiter. Dazu gehören über zwei Monate lang auch die Ratsschüler Nico Brunsmann, Osman Genc, David Otto, Philipp Tack und Marvin Tschunkert aus dem 8. Jahrgang. Sie erhielten bei der Auftaktveranstaltung leuchtende Warnwesten und reflektierende Magnetarmbänder. Die hatte Neils für das Unternehmen in Massen anschaffen lassen, damit sich alle mit dem Fahrrad pendelnde Betriebsangehörige im Straßenverkehr besser schützen können.

 

Ein Rentner leitet die Ratsschüler an

„Ihr habt es vielleicht in der letzten Woche gelesen: In Deutschland ist der Insektenbestand um 70 Prozent zurückgegangen“, erklärte Neils bei der Projektvorstellung, „wir wollen etwas für die Umwelt tun und bauen darum einige Insektenhotels. Das ist vielleicht die letzte Chance für diese Tiere“. Die Insektenhotels sollen später auf dem Werksgelände und dem Pausenhof der Ratsschule installiert werden. Vielleicht bleibe noch Zeit einige für den Garten daheim herzustellen.

Allein können die Ratsschüler das natürlich nicht. Will Penner der lange für das Unternehmen arbeitete und seit 1. Oktober im Ruhestand ist, wird von Neils für die „GenerationenWerkstatt“ reaktiviert. Ein „Unruheständler“, wie Johannes Rahe es gerne nennt, gehört zum Konzept. Der aus Gesmold stammende Vorsitzende der „Ursachenstiftung“ konnte in den letzten Jahren fast 100 dieser Projekte an den Start bringen. Für die Ratsschule ist es bereits die achte Teilnahme in drei Jahren. Gleichzeitig war die Ratsschule die erste Schule im Grönegau, die mit der Ursachenstiftung zusammenarbeitete.

 

Rahe: „Eine Win-win-win-Situation“

Johannes Rahe selbst ist begeistert dabei und dankte der Firma Solarlux für die Bereitschaft. Rahe nennt das eine „win-win-win-Situation“. Jugendliche würden an das Handwerk herangeführt, der Unruheständler gebe seine Erfahrung weiter und die Firmen würden mit aussichtsreichem Nachwuchs arbeiten können. im Bereich der „Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim“ zurückblicken. Kurz vor den Weihnachtsferien endet das Projekt bei Solarlux mit einer kleinen Abschlussfeier in der Ratsschule.

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