„Suhl- und Schubberstellen“ im Wald entdeckt

Das Thema „Wald“ erarbeitet die Klasse 7c im Biologieunterricht. „Die Theorie im Schulbuch reicht uns nicht“, sagt Lehrerin Kerstin Prume, „live und in Farbe wollten wir den Wald ansehen“. Die Schüler wählten aus dem Angebot der Meller Naturführer das Arrangement "Wenn es Nacht wird im Wald".

Mit Naturführerin Astrid Schmidtendorf gingen die Ratsschüler auf Erkundungstour. Zunächst konnten alle in der Dämmerung noch gut sehen und die verschiedenen Geweihe von Reh- und Dammwild vergleichen. Sie fanden Fußspuren von Rehen, Fraßspuren von Eichhörnchen und Suhl- und Schubberstellen der vielen Wildschweine. Ein Highlight war der Vergleich anderer "Hinterlassenschaften" von Rehen und Hasen und der Versuch, ähnlich wie die Eichhörnchen im Winter, eine zu Beginn der Führung versteckte Nuss am Ende wiederzufinden.

Während die Siebtklässler durch den Wald liefen, wurde es immer dunkler und unheimlicher. Erstaunlich wie viel Schüler hören, wenn sie nichts mehr sehen. Genutzt hat die Klasse 7c die nächtliche Stimmung des Waldes für einen Ausklang bei Gruselgeschichten mit warmem Tee und Punsch.

Ein herzlicher Dank gilt vor allem Astrid Schmidtendorf, die sich viel Mühe gegeben hat, den Ratsschülern den Wald anschaulich zu erklären. Die Führungen hat Jugendlichen und Lehrerinnen so sehr gefallen hat, dass die Tour im nächsten Jahr mit den neuen 7ern wiederholt wird.

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