"Teamfähigkeit, Interesse und Freude am Arbeitsplatz“

„Sie treffen heute auf sehr erfolgreiche Firmen mit einer langen Unternehmensgeschichte“, leitete Schulleiter Ludger Jansen den ersten Berufsorientierungsabend der Ratsschule ein. Vor etwa 320 Eltern und Schülern der 8. und 9. Klassen präsentierten sich regionale Firmen. Schwerpunkt war die Ausbildung im Betrieb.

 

Bei der Premiere waren gleich neun Aussteller dabei: Solarlux, Tetra, Multi Packaging Solutions, die Berufsbildende Schule Melle, Volkswagen Osnabrück, Schomäcker, Ronne der Maler, Starcke und Huning.

„Dass Ratsschüler arbeiten können und wollen, ganz egal ob im kaufmännischen oder handwerklichen Bereich, das habe ich schon vor Jahren als Elternratsvorsitzender immer wieder in Unternehmen der Region erfahren“, so Förderkreisvorsitzender Alfred Komesker bei seiner Begrüßung, „Absolventen der Ratsschule sind auf dem Arbeitsmarkt begehrt“. Konrektor und Fachleiter Wirtschaft Johannes Kollwitz appellierte für den Weg in die Ausbildung. Schüler, die es können, sollten durchaus nach dem Realschulabschluss das Gymnasium besuchen. Doch wer aus Bequemlichkeit eine Schullaufbahn der Berufsausbildung vorziehe, der liege falsch. „Eine Ausbildung kann heute alle Türen bis zum Studium öffnen“, so Kollwitz.

Fast zwei Stunden lang präsentierten die Aussteller auf der Bühne in der Pausenhalle kaufmännische und handwerkliche Berufe. Das Volkswagenwerk Osnabrück schickte neben einer Mitarbeiterin der Personalabteilung gleich einen Auszubildenden zu den Ratsschülern. In dem VW-Werk erlernen insgesamt 127 Jugendliche einen Beruf. Immer wieder wurde deutlich: Unentschuldigte Fehltage machen eine erfolgreiche Bewerbung unmöglich. Neben den Zeugnisnoten seien auch „Teamfähigkeit, Interesse und Freude am Arbeitsplatz“ wichtig. Michael Ronne, Inhaber eines Malerbetriebs in Gesmold stellte heraus, was er als Unternehmer von der jungen Generation erwarte: „Fleiß und Eigeninitiative.“ Schulleiter Jansen lobte, dass „so viele junge Personaler heute Abend so viel Begeisterung versprühen“ und leitete in die „Messe-Phase“ über. Noch etwa eine Stunde lang informierten sich Eltern und Ratsschüler an den Ständen der Unternehmen – und verabredeten sogar Praktikumsplätze.

 

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