Entscheidende Tipps beim Bewerbertraining

Ein Bewerbertraining kann das Schicksal in ganz andere Richtungen lenken. Der gute Tipp zum richtigen Zeitpunkt macht oft den Unterschied, wenn es um die besten Jobs geht. Die Kreissparkasse Melle richtete mit Referenten aus dem Personalwesen intensive Vormittage für die Ratsschule aus. Alle Haupt- und Realschulklassen des 10. Jahrgangs waren in Melles größtes Kreditinstitut eingeladen.

Regionale Ausbildungsplatzangebote

Die Sparkasse begleitet so manchen Grönegauer durch die Schulzeit. Von der ersten Zeugnismappe in der Grundschule über das Spielgeld für den Mathematikunterricht bis zum Bewerbertraining vor dem Wechsel ins Berufsleben.

Der Ton beim Betreten der Kreissparkasse war jetzt ein ganz anderer. Die Absätze der Lederschuhe, die die meisten der Ratsschüler zum Tanzkurs angeschafft hatten, hinterließen einen anderen Klang als Sportschuhe in der Pausenhalle. Noch deutlicher wurde das beim Gang über das Parkett im Sitzungssaal. Und an den Vorbereitungen der Marketing-Abteilung erkannten alle schnell: Das hier ist nun wirklich kein Treffen vom „Knax-Klub“ – das ist ein Seminar für Schüler, die in der Welt der Wirtschaft als Erwachsene wahrgenommen werden. Im Vorraum standen Kannen mit Kaffee und Tee, daneben waren Softdrinks in kleinen Glasflaschen aufgebaut.

Jeder Teilnehmer erhielt einen hochwertigen Kugelschreiber, einen Schreibblock und das von der „Up Consulting GmbH“ entwickelte Arbeitsheft für die Bewerbung.

Die Referenten der Unternehmens- und Personalberatungsfirma aus Rotenburg vertieften die aus dem Wirtschaftsunterricht an der Ratsschule erworbenen Kenntnisse zur Bewerbungsmappe und dem Vorstellungsgespräch. Es ging ums Fordern und Fördern zugleich. Knifflige Testbeispiele aus Testverfahren bedeutender Firmen gehörten dazu. Nur auf den ersten Blick eine fies Nummer: Der Referent lenkte die Ratsschüler bei der Lösung immer wieder ab. Aber das ist die Realität im Bewerbungsalltag und wird von so manchem Unternehmen praktiziert, um den kommenden Nachwuchs unter Stresssituationen zu erleben.

Selbstbewusstsein bauten die Referenten auch auf. In einem “Qualitätenbrief“ schrieben die Jugendlichen auf, was ihnen am Mitschüler so gefällt. Das ist wichtig fürs Selbstbewusstsein und lenkt positive Eigenschaften in den Vordergrund. Denn: Bewerbung heißt „für sich werben“.

Einer, dem das vor schon gelungen ist, stellte sich in einer kurzen Pause den Ratsschülern vor. Jannis Brückner, Auszubildender bei der Kreissparkasse Melle, berichtete über den Weg zum Sparkassenkaufmann und hatte zur Freude eines Lehrers noch ein paar Knax-Hefte dabei.

Der Referent der Up Consulting GmbH“ hatte die Meller Jugendlichen begeistern können. Am nächsten Tag schwärmte Leona Kohnen aus der Klasse 10b: „Es waren spannende Stunden, die sich gelohnt haben. Das Bewerbertraining hat uns noch einmal richtig motiviert.“

  • IMG_6196
  • IMG_6199
  • IMG_6250

  • IMG_6254
  • IMG_6261
  • IMG_6264

  • IMG_6272
  • IMG_6283
  • IMG_6310

  • IMG_6320
  • IMG_6333
  • IMG_6341

  • IMG_6349
  • IMG_6362

Simple Image Gallery Extended